|
um 1100 v. Chr.
|
| Zeit der indianischen La
Venta-Kultur (olmekische Kultur). Die wichtigsten kulturellen Errungenschaften
stammen aus dem Zeitraum von 1000 - 400 v. Chr. |
| |
|
um 200 n. Chr. |
| Blütezeit von Teotihuacán im
zentralen Hochland Mexikos. |
| |
|
um 200-900 |
| Die mesoamerikanischen Hochkulturen
(Maya, Tolteken, El Tajín und Zapoteken von Monte Albán und Mitlá)
legten große Städte mit Pyramiden-, Palast- und Tempelbauten an. Die
Kultur der Maya hatte ihre größte Ausbreitung im zentralen
Regenwaldgebiet Südamerikas. |
| |
|
900-1200 |
| Nach dem Verlassen ihres
ursprünglichen Siedlungsgebiets gründeten die Maya neue religiöse und
politische Zentren im Norden der Halbinsel Yucatán. |
| Chichimekische Tolteken fielen in
das zentrale Hochland ein und gründeten ein größeres Reich. Um 1000 zog ein
Teil der Tolteken nach Yucatán. Ihr Reich wurde Ende des 12. Jahrhunderts von
den nachrückenden Chichimeken zerstört. |
| |
|
13. Jahrhundert |
| Die Azteken wanderten in das
Hochtal Mexikos ein und gründeten die Stadt Tenochtitlán (1325). Ihr
Einflussbereich dehnte sich schnell auf das gesamte Gebiet Zentralmexikos aus. |
| |
|
um 1200-1520 |
| Nach dem Zusammenschluss ihrer
einzelnen Stadtstaaten zu einer Einheit beherrschten die Maya das Gebiet in
Nord-Yucatán bis ins 15. Jahrhundert. |
| |
|
1519-1521 |
|
Der Spanier Hernán Cortés
eroberte Tenochtitlán, die Hauptstadt der Azteken, und gründete auf ihren
Ruinen Mexiko-Stadt.
|
| |
|
1523 |
| Die ersten Franziskaner trafen in
Mexiko ein und begannen mit der Christianisierung des Landes. |
| |
|
1535 |
| Gründung des Vizekönigreiches
Neuspanien. |
| |
|
1810 |
| Mit der Forderung nach Abschaffung
der Sklaverei und der Tributpflicht löste der mexikanische Priester Miguel
Hidalgo den Freiheitskampf aus. |
| |
|
1821 |
| Agustín de Itúrbide rief die
Unabhängigkeit Mexikos aus. Ein Jahr später dankte der spanische Vizekönig
ab und Agustín de Itúrbide ernannte sich zum Kaiser Augustin I. |
| |
|
1824 |
| Nach dem Sturz des Kaisers wurde
die erste mexikanische Verfassung verabschiedet. |
| |
|
1845-1848 |
| Nachdem Texas US-Bundesstaat
geworden war, kam es zum Krieg zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten von
Amerika. Mexiko verlor den Krieg und musste Texas, Kalifornien, New Mexico und
Arizona an die USA abtreten. |
| |
|
1858-1864 |
| Die Wahl des Zapoteken Benito
Juárez zum Präsidenten löste einen Bürgerkrieg aus. |
| Als Juárez 1862 sämtliche
Schuldenzahlungen einstellte, entsandte Frankreich Soldaten nach Mexiko. |
|
1864 setzten die Franzosen den
österreichischen Erzherzog Ferdinand Maximilian als Kaiser von Mexiko ein.
|
| |
|
1867 |
| Im Mai wurde Kaiser Maximilian
gefangen genommen und am 19. Juni hingerichtet. |
| |
|
1876-1911 |
| General Porfirio Díaz kommt durch
einen Staatsstreich an die Macht und initiiert das Programm von "Ordnung
und Fortschritt". Unter seiner Diktatur erlebte Mexiko einen großen
wirtschaftlichen Aufschwung, der allerdings vorwiegend Großgrundbesitzern und
Industriellen zugute kam, während die Landbevölkerung zunehmend verarmte. |
| |
|
1910 |
| Die Wiederwahl von Porfirio Díaz
löste eine Revolution in der Bevölkerung aus. Hauptträger des Aufstandes
waren die Revolutionäre Pancho Villa, Emiliano Zapata und die Gruppe um
Francisco Madero. |
| |
|
1911 |
| Francisco Madero wurde Präsident. |
| |
|
1913 |
| Ermordung des Präsidenten
Francisco Madero nach dessen Sturz durch General Victoriano Huerta. |
| |
|
1938 |
| Präsident Lázaro Cárdenas
verstaatlichte die Ölgesellschaften, die sich in ausländischem Besitz
befunden hatten. |
| |
|
1940-1950 |
| Die Präsidenten Manuel Avila
Camancho (1934-40) und Miguel Alemán (1946-52) trieben die Agrarreform und
die Industrialisierung voran. |
| |
|
1968 |
| Präsident Gustavo Días Ordaz
ließ in Mexiko-Stadt Studentenproteste gegen die Regierung blutig
niederschlagen. |
| |
|
1970-1976 |
| Während der Präsidentschaft von
Luis Echeverría Álvarez wurde die Infrastruktur verbessert und mit dem
Aufbau von Touristenzentren der Fremdenverkehr gefördert. Mexiko distanzierte
sich als Dritte-Welt-Staat von den USA. |
| |
|
1982 |
| Nach anhaltenden wirtschaftlichen
Schwierigkeiten musste Mexiko im September seine Zahlungsunfähigkeit
erklären. |
| |
|
1985 |
| Große Teile von Mexiko-Stadt
wurden bei einem Erdbeben zerstört. |
| |
|
1988 |
| Carlos Salinas de Gortari wurde
zum Präsidenten gewählt. Seine Politik konzentrierte sich auf
wirtschaftliche Reformen. |
| |
|
1993 |
| Unterzeichnung des
Freihandelsabkommens (NAFTA) mit den USA und Kanada). |
| |
|
1994 |
| Ein Aufstand der indianischen
Bevölkerung in der Provinz Chiapas im Süden des Landes führte zu schweren
politischen Unruhen. |
| Ernesto Zedillo Ponce de León
wurde neuer Präsident. |
| Im August entdeckte man im
Bundesstaat Chihuahua die wohl größten Goldvorkommen der Erde. |
| |
|
1995 |
| Die Regierung unter Zedillo
versuchte, der anhaltenden Währungskrise Herr zu werden. Nach dem Verfall des
Peso Ende 1994 hatten viele ausländische Investoren ihre Gelder aus Mexiko
abgezogen. |
| |
|
1996 |
| Neugegründete Rebellenbewegungen
verübten mehrere Anschläge. |
| |
| |
| Zurück zu Anfang |
| |
| |
| |