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  Aller Anfang ist schwer  


Einsteiger erliegen gerne der Versuchung von irgendwo eine komprimierte Datei herunter zu laden und werden sich erst im Nachhinein bewusst, dass sie noch nie einen neuen Ordner (Verzeichnis) auf ihrem System erstellt, geschweige denn, eine Datei irgendwohin kopiert haben. Der Sinn von Dateiendungen, wie: *.ZIP oder *.EXE, ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln.

An dieser Stelle finden Sie einige Tipps, damit Sie eine komprimierte Software ordnungsgemäß installieren und starten können.

Bei den nachfolgenden Ausführungen gehe ich davon aus, dass Sie eine Datei vom Internet "downloaden" und installieren möchten und sich über das Vorgehen alles andere als im klaren sind.


 

  Neuern Ordner erstellen  

 

·         Öffnen Sie den Windows-Explorer und wählen im linken Fenster das Laufwerk, in welchem Sie den Kurs zu installieren gedenken, wahrscheinlich wird es das Laufwerk C: sein.

·         Im rechten Fenster erscheinen alle Ordner (Unterverzeichnisse) und alle Dateien, welche im ausgewählten Laufwerk gespeichert sind.

·         Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste in eine freie Stelle des rechten Fensters

·         Es erscheint ein Kontexmenü, in welchem sich u.a. die Menüzeile Neu befindet.

·         Fahren Sie nun mit der Maus auf diesen Titel - es wird sich ein weiteres Menü öffnen. Ganz oben steht der Eintrag Ordner.

·         Sobald Sie diese Ordner-Zeile anklicken, wird automatisch ein neuer Ordner (Unterverzeichnis) erstellt, welcher sinnigerweise den Namen "Neuer Order" trägt.

·         Nicht zufällig steht die Schreibmarke im Beschriftungsfeld des neuen Ordners. Geben Sie diesem nun einen beliebigen Namen, z.B. "Grafikkurs".

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  Download aus dem Internet  


Umfangreiche Texte, Tabellen, Anwenderprogramme, oder sonst welche Daten, werden von vielen Anbietern für den Download bereitgestellt. Dies ist die einfachste und schnellste Art zur Übermittlung größerer Datenmengen im Internet.

Hinweis:


Je nach Tageszeit kann ein Download zur Geduldsprobe werden. Nämlich dann, wenn zahlreiche andere User ebenfalls auf diesen Server zugreifen, oder die Leitungen generell überlastet sind.

Das Drama kann schon mit dem Verbindungsaufbau beginnen. Angenommen, Sie haben auf den Downloadknopf geklickt und in der Statuszeile steht über einen längeren Zeitraum: Warten auf Antwort, dann haben Sie möglicherweise eine ungünstige Tages-, bzw. Downloadzeit erwischt.

Wenn der Download klappt, aber die Transferrate kontinuierlich weit unter 4.0 kByte pro Sekunde absinkt, machen Sie Schluss versuchen es zu einer anderen Tageszeit.

Ein Download kann jederzeit abgebrochen werden: Klick auf den Abbrechen-Knopf (im Downloadfenster).

 

Erstellen Sie in irgend einem Verzeichnis einen neuen Ordner und geben diesem einen eindeutigen Namen (z.B. Download). Diese Maßnahme verfolgt den folgenden Zweck: Wenn Sie anschließend gefragt werden, wohin ein Download gespeichert werden soll, müssen Sie einen Ordner auswählen an dessen Namen Sie sich auch später noch erinnern können.

Nun gehen Sie ins Internet und rufen jene Webseite auf, von welcher Sie eine Datei herunter zu laden gedenken und klicken dort auf das entsprechende Download Symbol.

Fast augenblicklich erscheint ein Fenster, wo die Auswahl Programm speichern markiert werden muss. Klicken Sie anschließend auf OK.

Nun erscheint die Frage nach dem Zielverzeichnis auf Ihrer Festplatte. In unserem Falle wählen Sie natürlich den soeben erstellten Ordner Download aus und klicken anschließend auf Speichern.

Das wär's dann schon !!


Jetzt beginnt das System mit dem Herunterladen der Datei und zeigt laufend den Arbeitsfortschritt an. Eine allfällig angezeigte Downloadzeit soll nur als Richtschnur angesehen werden, da durch unterschiedliche Verbindungsqualitäten die angegebene Zeit immer wieder korrigiert wird.

Sobald die Datei vollständig auf Ihrer Festplatte angekommen ist meldet das System (normalerweise), dass der Download beendet ist.

In den Download Ordner können beliebig viele Dateien herunter geladen werden. Sobald Sie wieder offline sind, können Sie die Dateien in aller Ruhe in ihre definitiven Verzeichnisse verschieben und dort allenfalls entpacken.

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  Dateien packen - wofür ?  


Wenn im Internet größere Datenmengen übermittelt werden sollen, wird man diese in der Regel vorher komprimieren (packen). Dadurch schrumpft das Datenvolumen auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Größe zusammen, was sich positiv auf die Übermittlungszeit im Internet auswirkt. Bevor der/die Empfänger/in die Dateien verwenden kann, muss er/sie das übermittelte Datenpaket wieder entpacken.

 

  EXE oder ZIP oder was ?  


Downloaddateien werden meistens im ZIP- oder EXE-Format angeboten. Das heißt, dass solche Dateien die Endung *.ZIP oder *.EXE besitzen (z.B. "update.zip" oder "kurs.exe").

In einer ZIP-Datei können die unterschiedlichsten Dateien (Texte, Grafiken, Bilder) samt Unterverzeichnissen in komprimierter Form enthalten sein. Um eine solche Datei zu entpacken, wird in jedem Fall ein Entpackprogramm benötigt.


EXE-Dateien werden von Windows als ausführbare Programme erkannt und ausgeführt (exe = executable). Diese können z.B. ein Textverarbeitungs-, ein Grafikprogramm, ein Computerspiel, usw. enthalten.

Nun kann man aber auch die oben erwähnten ZIP-Dateien in eine EXE-Datei einbinden. Damit ist diese aber für Windows noch längst kein ausführbares Programm. Wenn wir aber noch ein automatisches Entpackprogramm dazu geben, erhalten wir eine "Selbst entpackende EXE-Datei".

Das heißt, wenn wir im Windows-Explorer auf eine solche Datei klicken, wird automatisch der eingebaute Entpacker gestartet. Dieser nimmt anschließend die komprimierten Daten auseinander, erzeugt allfällig benötigte Unterverzeichnisse und kopiert die entpackten Dateien an den richtigen Platz.

 

  Selbstentpackende EXE-Datei starten  


Nachdem Sie die EXE-Datei in das entsprechende Verzeichnis (Ordner) kopiert haben, Starten Sie diese mit einem Doppelklick. Es erscheint ein Fenster, in welchem Sie "Entpacken" wählen. Der Entpackvorgang läuft sehr schnell ab, anschließend verschwindet das Fenster automatisch. Sollten Sie soeben den Grafikkurs entpackt haben, dann suchen Sie nun nach einer Datei index.htm und starten diese mit einem Doppelklick.

Verknüpfen Sie die "index.htm" mit dem Desktop, damit Sie jederzeit einen schnellen Zugriff haben. Angaben hierzu finden Sie im Kurs.

 

   Wichtig  


Wenn Sie irgendeinen Download entpacken, muss die Startdatei nicht immer zwingend index.htm heißen. Die obigen Angaben beziehen sich hauptsächlich auf die hier angebotenen Downloads.


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  Datei aus einem Mail extrahieren  


Wer eine Datei per Download aus dem Web herunter holt, findet die gewünschte Datei (ZIP, EXE, DOC, JPG oder was auch immer) anschließend im vorgewählten Verzeichnis vor.

Wird eine Datei im Anhang eines Mails versandt, wird diese nicht als selbständige Einheit übermittelt, sondern in das Mail hinein codiert. Bevor eine solche Datei wieder verwendet werden kann, muss sie zuerst aus dem Mail heraus gelöst, bzw. decodiert werden. Das liest sich komplizierter als es in Tat und Wahrheit ist. Diese Arbeit nimmt Ihnen das System weitgehend ab, wenn Sie die nachstehenden Anweisungen befolgen. Ich setze voraus, dass Sie bereits wissen, in welchen Ordner Sie die Datei kopieren möchten.

 

·         Achtung: Betrachten Sie vorerst jeden Mailanhang als potentiellen Virenträger. Benutzen Sie deshalb unbedingt ein ständig aktiviertes und aktualisiertes Antvirenprogramm !
Führen Sie die folgenden Anweisungen nur aus, wenn Sie sich über den Inhalt der Anlage im klaren sind. Öffnen Sie prinzipiell keine Mailbeilagen wenn auch nur der geringste Zweifel über den Absender oder den Titel der Beilage besteht.

Mailbeilage extrahieren.
Sie starten Ihr Mailprogramm und öffnen das Mail, in dessen Anhang sich eine entsprechende Datei befindet. Dies kann eine EXE- oder ZIP-Datei, ein Schriftstück, eine Grafik, oder sonst etwas sein.

·         Klicken Sie nun auf den besagten Anhang.
Es wird sich ein Auswahlmenü öffnen, welches die Optionen Öffnen oder Speichern anbietet. Aktivieren Sie Speichern und anschließend OK.

·         Nun öffnet sich ein Verzeichnisbaum (ähnlich Windows-Explorer). Suchen Sie dort den entsprechenden Ordner (Verzeichnis) und öffnen diesen mittels Draufklicken.

·         Anschließend betätigen Sie den Button Speichern.
Die Datei wird nun automatisch aus dem E-Mail extrahiert und in das ausgewählte Verzeichnis kopiert.

·         Fertig.

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